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16 Frauen und Männer des Künstlerkreises Haar stellen ihre Werke noch bis zum 26. Juli aus. Laufen(bo). " Wir wollen trotz der verschärften Sicherheitsbestimmungen unser Haus öffnen für die Bevölkerung", erklärte der Leiter des Amtsgerichtes Laufen, Dr. Klaus Hellenschmid, bei der Eröffnung der Ausstellung "Kaleidoskop", die 16 Mitglieder des Künstlerkreises Haar mit 120 Werken bestücken. Die Ausstellung geht über zwei Stockwerke und bietet ein breites Spektrum an Formen und Farben, an Materialien und Motiven. Zu besichtigen ist sie montags bis freitags von 8.30-11.00 Uhr, donnerstags zusätzlich von 13.30 bis 15.30 Uhr( Samstag und Sonntag geschlossen), der Eintritt ist frei.
Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für Ihre Mutter hat Antonia Steßl eine besondere Idee gehabt. Gemeinsam mit Freunden und Ihrer Familie will sie Mutter Sieglinde zum 60. Geburtstag mit einem 1500 Euro teuren Gemälde des Künstlerkreises Haar überraschen. " Fast jedes Mal, wenn meine Mutter an diesem Bild vorbeigegangen ist, hat sie davon geschwärmt", sagt Antonia Steßl.Seit ungefähr einen halben Jahr hängt das Gemeinschaftswerk des Künstlerkreise Haar in den Räumen des Bürgerhauses, wohin Sie und ihre Mutter regelmäßig zu den Chorproben des Isarsingkreises kommen. Das Bild besteht aus 16 Einzelbildern zum Thema"Unterwasserwelt", die verschiedene Künstler des Kunstkreises gestaltet haben. Darunter auch Rolf Dinter, der eine von austretendem Öl bedrohte Wassernixe malte.( siehe Bild) Platz finden soll das Kunstwerk in der "Mutter-Tochter-WG" von Antonia und ihrer Mama in Nymphenburg, wo schon das eine oder andere Kunstwerk hängt." Beim nächsten Geburtstag müssenwir dann zusätzlich Wand einziehen", scherzt Antonia Steßl. Das Bild zeigt von links Helmut Jungbeck, 2. Vorsitzender, Antonia Steßl und Rolf Dinter( Foto: Rammelsberger)
Haar - Endlich wieder im umgebauten Rathaus in Haar kann der KünstlerKreis seine Jahresausstellung 2011 hängen. Nach zwei Jahren Exil im Bürgerhaus werden die Besucher dieses Jahr mehr Werke besichtigen können, da nun neben dem Foyer auch der erste Stock des Rathauses zur Verfügung steht. Die Vielfalt der verschiedenen Techniken und Bilder reicht von Aquarell über Airbrush zur Ölmalerei, von real bis ungegenständlich und phantastisch. Skulpturen aus Stein und Bronze und die Keramiken von Marianne Deiglmayr bereichern die Schau. Der Katalog in Form eines Kunstkalenders für das Jahr 2012 zeigt 24 der Werke und kann in der Ausstellung erworben werden. Die Vernissage ist am Freitag, den 7. Oktober, um 19 Uhr im Rathaus der Gemeinde Haar, Bahnhofstraße 7. Auf der Vernissage spielt die Band Brandmal. Unser neues Mitglied Heng Li vermittelte diese Band chinesischer Studenten, die schon seit einigen Jahren zusammenspielt. Die Musik der sechsköpfigen Band ist eine einzigartige Mischung aus chinesischen traditionellen Balladen, Pop, Rock und Underground. Die Ausstellung ist von 8. bis 30. Oktober täglich geöffnet, der Eintritt ist frei. Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12 Uhr, Mittwoch auch 15 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10.30 Uhr bis 17 Uhr. An den Wochenenden sind einzelne Künstler anwesend und beantworten gerne die Fragen der Besucher. Artikel vom 05.10.2011 im Münchner Wochenblatt unter www.wobl.de/artikel/haar
Nachricht von: Hallo Verlag Haar, 30.06.2011
Gabriele Schab löste Rolf Dinter nach elf Jahren als Vorsitzende ab. Karl Hertje, der langjährige stellvertretende Vorsitzende wurde erneut im Amt bestätigt; darüber hinaus wählten de Mitglieder bei ihrem Treffen im Bürgerhaus erstmals einen weiteren Stellvertreter, Helmut Jungbeck. Als Dreier-Team werden sie die Aufgaben gemeinsam angehen. Schriftführer sind Bernhard Süßbauer und Romana Wenkowitsch, um die Kasse kümmert sich weiter Hild Schoen-Hartzheim. Als Zuständige für die Pressearbeit benannten die Mitglieder Babette Mairoth-Voigtmann, unterstützt von Christel Kaiser. Die Mitglieder bedankten sich bei Rolf Dinter mit einem Kunstbuch für die langjährige engagierte Vorstansarbeit.
Nach Renovierung des Art-Hotel (ehem. Wiesbacher am Freibad in Haar) wurde der Künstlerkreis eingeladen, hier regelmäßig Werke auszustellen. Bilder der Künstler werden künftig im vierteljährigen Wechsel den Frühstücksraum verschönern; Sylvia Shulze-Hermany, Christel Kaiser und Rolf Dinter machen den Anfang.
Auch dieses Jahr waren wir wieder vertreten mit einer Auswahl an Werken auf der Künstlermeile.
Mit beeindruckenden Gemälden und Skulpturen bereichert der Künstlerkreis seit 30 Jahren Haar. Zum Jahresabschlußfest hatten die 16 Mitglieder an der Collage" Unter Wasser" gearbeitet.
Als beindruckend erwies sich dabei die Arbeit von Marianne Deiglmay. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern und konzentriert sich seither auf die künstlerische Bearbeitung von Tonskulpturen. " Das Material hat mich schon immer fasziniert. Wahrscheinlich auch deshalb, weil es eine große Nähe zum Menschen hat", sagte Deiglmayr. Ihr Bild, das für das Gemeinschaftsprojekt angefertigt wurde, besteht aus modellierten Tonfischen und -muscheln, über die die Künstlerin Glasscherben streute. Im Ofen waren diese dann geschmolzen, sodass sich eine glänzende Schicht über den Meeresbewohnern ergoss. So erscheint die Szenerie wie unter einer Wasserschicht. Deiglmayr, die auch VHS-Kursleiterin ist, stellte einen Übertopf her, der mit Rosen umrankt versteigert wurde.
Zur Versteigerung sprach Künstlerkreis- Vorsitzender Rolf Dinter: "Wir beginnen bei dem Gebot vo 30.-€, haben uns aber zum Ziel gesetzt, zwischen den Erlösen, die Orang-Utan Buschi und der russische Präsident Dmitri Medwedew mit ihren Bildern erzielen, zu gelangen." Buschi malt nämlich auch und verkauft die Werke zu einem Preis von 100 bis 170 €. Der russische Präsident hat demgegenüber für eine Fotografie, die er aus einem Hubschrauber heraus machte, 1,2 Millionen € erhalten.
Für heitere Stimmung sorgte eine Jongliergruppe.
In den Jahrzehnten seines Bestehens ist der Künstlerkreis Haar zu einer festen Größe in der Gemeinde Haar geworden. Er fördert durch gegenseitigen Gedankenaustausch, Kritik, Ermutigung, Fachvorträge und Diskussionen die Kreativität. Darüber hinaus bietet er den Mitgliedern freundschaftliche Bindung und Zusammenhalt. Nach seinem Selbstverständnis erfüllt er damit eine wichtige kulturelle und soziale Aufgabe.